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So oft solltest du im Sommer deine Bettwäsche wechseln

Von |2019-06-20T09:42:36+02:0020.06.2019|

Der Sommer ist endlich da. Selbst nachts bleibt es aktuell tropisch warm. Vermehrtes nächtliches Schwitzen stellt jetzt keine Seltenheit dar. Trotz Hitze verzichten die meisten nicht auf ihre Bettdecke, die mit Bettwäsche bezogen ist, um Körperflüssigkeiten wie Schweiß möglichst gut aufsaugen zu können. Doch wie häufig sollte Bettwäsche im Sommer eigentlich gewechselt werden und was gibt es generell bei der Wäsche zu beachten?

Bettwäsche ist ein idealer Nährboden für Bakterien und Milben

Pro Nacht verliert ein Mensch durchschnittlich 1,5 Liter Feuchtigkeit, die sich mit Haaren und Hautschuppen in der Bettwäsche, in Bettdecken und Kissen sowie der Matratze festsetzt. Besonders warme Nächte fördern die nächtliche Schweißbildung, sodass im Sommer deutlich mehr Schweiß produziert wird. Die körperlichen Rückstände und das feuchtwarme Klima im Bett bilden eine ideale Brutstätte für Bakterien, Keime und Milben. Wusstest du, dass sich allein in einem Gramm Hausstaub etwa 15.000 Milben befinden? Umgerechnet muss somit also von etwa 10 Millionen Milben ausgegangen werden, die sich in einem Bett befinden.

Regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche wird empfohlen

Weil der Kot bestimmter Milbenarten beim Menschen allergische Reaktionen, Asthma oder Krätze auslösen kann, wird für einen gesunden Schlaf ein regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche empfohlen. Auch wenn sich einer Studie der National Sleep Foundation zufolge Verbraucher in Deutschland in der Regel besonders viel Zeit mit dem Wechsel der Bettwäsche lassen und 40 Prozent der Befragten frühestens nach 3 Wochen oder später einen Wechsel vornehmen, wird generell ein 14-tägiger Wechsel der Bettwäsche empfohlen.

Wegen der vermehrten nächtlichen Schweißproduktion sollte die Bettwäsche im Sommer jedoch aus hygienischen Gründen wöchentlich ausgetauscht werden. Allergiker, Menschen, die unbekleidet schlafen, besonders viel schwitzen oder ihr Haustier ins Bett lassen, sollten die Bettwäsche übrigens prinzipiell wöchentlich waschen. Nach Erkältungen oder Magen-Darm-Erkrankungen sollte zudem immer ein Wechsel der Bettwäsche vorgenommen werden.

Übrigens: Nicht nur regelmäßiges Wechseln der Bettwäsche ist wichtig, um Bakterien und Milben zu beseitigen, sondern auch das richtige Waschen der Bettwäsche!

So wäschst du deine Bettwäsche richtig

1. Bettwäsche vor dem Waschen sortieren

  • Um ungewollte Verfärbungen zu verhindern, solltest du deine Bettwäsche immer separat  und nicht mit anderen Kleidungsstücken waschen
  • Drehe die Bettwäsche am besten auf links, um Farben und Druckmotive zu schützen
  • Schließe alle Reißverschlüsse und Knöpfe

2. Auswahl der richtigen Waschtemperatur

  • Normal verschmutzte Buntwäsche kann ohne Probleme bei 40 Grad hygienisch sauber werden
  • Führe aber in regelmäßigen Abständen ein Waschgang bei 60 Grad durch. Erst bei 60 Grad werden Bakterien und Milben vollständig abgetötet
  • Weiße Bettwäsche aus Baumwolle kann bei 95 Grad gewaschen und mit 1400 Umdrehungen geschleudert werden
  • Wähle das Feinwaschprogramm für synthetische Stoffe oder z.B. Bettwäsche aus Leinen oder Seide

Tipp: Schau dir vor jeder Wäsche die Pflegekennzeichen genau an!

3. Fleckbehandlung vor der Wäsche

  • Mit Gallseife und lauwarmen Wasser lassen sich besonders hartnäckige Flecken gut vorbehandeln

4. Das passende Waschmittel für Bettwäsche verwenden

  • Flüssiges Colorwaschmittel eignet sich für bunte Bettwäsche  
  • Helle oder weiße Wäsche solltest du am besten mit Vollwaschmittel in Pulverform waschen
  • Verzichte am besten auf Weichspüler: der Waschzusatz ist schlecht für die Umwelt, kann wegen des intensiven Geruchs Kopfschmerzen beim Einschlafen verursachen und verringert die Saugkraft der Bettwäsche

5. Die Waschmaschinenfülle beachten

  • Deine Bettwäsche wird nur optimal gereinigt, wenn die Waschtrommel nicht überladen ist
  • Oben in der Waschtrommel sollte immer eine handbreit Platz bleiben

6. Nach Bedarf Desinfektionsmittel verwenden

  • Wenn du  sicherstellen möchtest, dass deine Bettwäsche wirklich keimfrei ist, kannst du Desinfektionsmittel zur Wäsche geben. Vor allem bei Bettwäsche, die nicht bei 60 Grad gewaschen werden darf, ist die Verwendung von Desinfektionsmittel ratsam.

7. Bettwäsche nach dem Waschen trocknen

  • Bettwäsche aus Baumwolle, Leinen oder Satin kann in der Regel problemlos im Trockner getrocknet werden
  • Bettwäsche aus Seide gehört nicht in den Trockner
  • Im Sommer trocknet Bettwäsche besonders gut und umweltfreundlich im Freien!

Tipp: Sauge deine Matratze beziehungsweise den Matratzenschoner regelmäßig ab, um Milben und abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und lasse deine Betten und Kissen am besten alle 2 Jahre reinigen. Matratzen, Kissen und Decken sollten außerdem generell nicht länger als 10 Jahre verwendet werden!

Betten und Kissen professionell reinigen lassen

Nächtliche Schweißproduktion minimieren

Du möchtest das nächtliche Schwitzen minimieren und übermäßig häufiges Waschen der Bettwäsche verhindern? Naheliegend, aber dennoch effektiv ist das gründliche Lüften des Schlafzimmers, um die Raumtemperatur zu senken. Besonders die frühen Morgenstunden und die Abendstunden bieten sich hierfür an. Von der nächtlichen Nutzung von Ventilatoren raten Experten in diesem Zusammenhang jedoch aufgrund von Erkältungsgefahr dringend ab.

Effektiver lässt sich das Schwitzen mit der Verwendung speziell abgestimmter Bettwäsche, sogenannter Sommerbettwäsche, reduzieren. Hierbei handelt es sich um Bettwäsche, die aus einem besonders leichten, aber dennoch saugfähigem Stoff besteht. Wegen der luftdurchlässigen Webart besitzt Sommerbettwäsche, die häufig vollständig aus Baumwolle besteht, besonders praktische und temperaturregulierende Eigenschaften. In sehr heißen Nächten bietet es sich außerdem an, die Bettdecke vollständig wegzulassen und nur unter dem Bettbezug zu schlafen, um vermehrtes Schwitzen zu vermeiden.